Geschichte des Skigibel und der Firma

An zwei unterschiedlichen Orten entstanden während mehrerer Jahre ähnliche Wintersporgeräte: der Skigibel und der Eyschi. Zum einen hat Christoph zusammen mit seinem Vater und Freund Florian das ursprüngliche simple Modell des Skigibel erweitert und verbessert. Zum anderen hat Dario in Eigenregie und als Abschlussarbeit eine Weiterentwicklung des Eyschis aus seiner Kindheit gebaut. Später geschah die Entwicklung gemeinsam.

Darios Grossvater hat bereits als Dario noch die Unterstufe besuchte, eine einfach Holzkonstruktion auf einen Ski geschraubt um seinen Enkeln eine Freude zu machen. Dieses Modell, welches aus einem abgesägten Ski und einem hölzernen T bestand, fahren Darios Familie und alle Winterferiengäste mit viel Begeisterung bis heute. Doch diejenigen, welche die neuen Modelle kennen, greifen nun lieber zu diesen.

Auch Christophs Vater hatte die Idee, man könnte doch einen alten Ski nehmen und darauf ein Sitz bauen. Christoph und Florian waren begeistert und machten sich auf die Suche nach einem Ski und etwas Holz. Nach vielen Verbesserungen und Umbauten konnte letztendlich der brauchbare Skigibel 1 fertiggestellt werden.

So entstanden während vieler Jahre immer bessere Geräte. Dario und Christoph fanden dank eines Youtube Videos zusammen und gründeten zusammen mit Betty und Flo im 2014 die Firma 'Skigibel GmbH'. Gemeinsam wurden die Geräte Skigibel 400 gebaut, verkauft und vermietet. Mit dem Skigibel SnapIn (Skigibel 5) verschmolzen die beiden Konstruktionen endgültig miteinander. Ab der Saison 17/18 übernahm Christoph den Lead komplett.

 

Skigibel 1

Skigibel 1

 

 

 

Der Skigibel 1 oder auch 'Ur-Skibock' genannt, besteht aus einem ca. 10x7.5 cm grossen Holzklotz, welcher fest mit dem Sitz und einer stabilen Holzplatte verschraubt ist. Die Platte wird auf dem Ski montiert und dient zu dessen Stabilität. Um das Ganze gegen die enormen Kräfte noch resistenter zu machen, montierten Christoph und Florian an jeder stark belasteten Stelle einen Winkel. Das ganze Gefährt ist etwas unförmig, doch erfüllt es den Zweck weitgehend.

 

 

 

 

Eyschi 1

 Eyschi 1

 

 

 

Das Ziel von Darios erstem eigenen Eyschi war es schneller und wendiger zu werden. Dies sollte über den Ski geschehen. Sein Ziel war es, seinen Freeski nutzen zu können. Dafür hat er das untere Ende des Sitzes so verändert, dass es in jede herkömmliche Skibindung passt. Diese Holzkonstruktion brachte die erhoffte Geschwindigkeit und Wendigkeit und erlaubt es, mit einer Gruppe Skifahrer mit zu halten.

 

 

 

 

Skigibel 2

Skigibel 2

 

 

Die zweite Konstruktion stammt von Christoph. Ein Hauptziel war die verbesserte Handlichkeit welche durch die das Zusammenklappen erreicht wurde. Aus den Erfahrungen, welche mit dem Skigibel 1 gesammelt wurden, entwickelte sich eine Stahlkonstruktion. Durch die massive Bauweise wurde unser Sportgerät erheblich schwerer. Doch der 12 kg schwere Stahlkoloss ist extrem robust und nicht kaputt zu kriegen.

 

 

 

Eyschi 2

Eyschi 2

 

Eine ähnlich schwere Konstruktion hat auch Dario gebaut. Zusammen mit Tobias und Cornelia  entstand ein gefederter Eyschi der sich in jede Skibindung einklicken lässt. Die bunte Federung hat das 11 kg schwere Sportgerät optisch aufgepeppt. Und den Fahrkomfort deutlich erhöht.

 

 

 

 

Skigibel 3

 

 Skigibel 3

 

Zusammen mit seinem Grossvater baute Florian einen nahezu perfekten Skigibel 3. Die gefederte Holzkonstruktion ist ästhetisch sehr ansprechend und angenehm zu fahren. Leider vermochte der Bogen die extremen Kräften nicht immer auszustehen und brach entzwei. Mit einer zusätzlichen Feder konnte das Problem teilweise gelöst werden. Der Skigibel 3 ist somit höchstens für Kinder geeignet.

 

 

Skigibel 4

Skigibel 4

 

 

Die vierte Version ist eine optimale Konstruktion aus Aluminium. Der Aufbau basiert auf dem Know-how, welches in den letzten Jahren gesammelt wurde. Die leichte, zusammenklappbare Konstruktion ist durch einen Stossdämpfer sehr gut gefedert. Damit sowohl im Neuschnee als auch auf der Piste tolle Erlebnisse stattfinden können, ist die Sitzhöhe in drei Stufen frei wählbar. Auch die Federung lässt sich individuell einstellen.

 

 

 

Skigibel 100

Skigibel 100

 

 

Der Skigibel 100 ist eine Modernisierung des Skigibel 1 mit ansprechendem Design. Neu ist im Wesentlichen der Sitz, welcher vom Skigibel 4 übernommen wurde. Weiter wurde die Befestigung für den Ski verbessert, damit dieser sich frei bewegen kann. Der Skigibel 100 wurde speziell für den Skigibel-Baukurs entworfen. Die Einfachheit der Konstruktion steht hier im Mittelpunkt. Der Fahrkomfort eines Skigibel 4 kann nie erreicht werden.

 

 

 

Skigibel 400

Skigibel 400

 

 

 

Die Erkenntnisse aus den vielen Testfahrten mit dem Skigibel 4 dienten als Inspiration für die Entwicklung des Skigibel 400. Dieser ist somit eine Verbesserung des Skigibel 4. Im Wesentlichen wurde der Klappmechanismus stark vereinfacht und das Profil auf dem Ski wurde völlig neu konstruiert. Dadurch wird die Flexibilität des Skis erhöht, was sich wiederum positiv auf die Fahreigenschaften auswirkt. Weiter wurde ein neuer Stossdämpfer verbaut.

 

 

 

 

 

 

 

 

Skigibel SnapIn (Skigibel 5)

Skigibel SnapIn

 

 

 

Das Bedürfnis zum einfachen Skiwechsel und angenehmern Transport in Gondelbahnen sowie Probleme mit der Montage auf die Skis kurbelten die Entwicklung des Skigibel 5, auch Skigibel SnapIn genannt an. So wurde im 2016 ein Prorotyp gebaut und ausgiebig tetestet. Noch ende des gleichen Jahres wurden die Bauteile für die erste Serie in Auftrag gegeben. An der Schweizermeisterschaft 2017 fuhren gleich drei Personen mit einem Skigibel SnapIn auf das Podest. Dank des neu verwendeten Fox-Racing Dämpfers und dem optionalen Kissen konnte der Fahrkomfort nochmals erheblich gesteigert werden.

 

Skigibel GmbH

Die Skigibel GmbH wurde im Herbst 2014 gegründet mit dem Ziel den Skigibel der breiten Öffentlichkeit zugänglich und bekannt machen.

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